Was ist Kitesailing?


auf Schnee
auf Rollen
auf dem Wasser


Kitesailing auf Schnee

Quelle: Stefan Popprath
Kitesailing ist eine sehr junge Sportart. Auf Schnee wird sie vorwiegend in der Schweiz betrieben.
Während im Winter an den Küsten nur die harten durchhalten, locken die Berge mit einer dichten Schneedecke, traumhafter Kulisse, wie zum Beispiel auf dem zugefrorenen Silvaplanersee. Die Kiter tummeln sich dann mit Skiern auf dem See. Ein eindrucksvolles Spektakel, das zeigt, welche Zukunft in diesem dynamischen Wintersport liegt.

Mit einem Drachen der an 2 oder 4 Leinen gesteuert wird, setzt man die Zugkraft des Drachens in Geschwindigkeit um. Auf Skiern oder einem Snowboard können Geschwindigkeiten bis über 80 km/h erreicht werden. Durch das Aufkreuzen kommt man immer wieder an den Ausgangspunkt zurück, mit Drachen und ohne Liftkarte und Warteschlangen ist der Skisport so freier und ungezwungener.

Damit die Kraft optimal umgesetzt werden kann, wird ein spezielles Sitztrapez verwendet. Mit einer durchschnittlichen körperlichen Kondition und ein wenig Übung, kann jeder in kürzester Zeit das Kitesailing auf Schnee erlernen.

Kitesailing wird heute vorwiegend mit lenkbaren Matten betrieben. Dabei unterscheidet man zwischen 4-Leiner Matten und 2-Leiner Matten. Für Anfänger ist eine 4-Leiner Matte, die ruhig und stabil fliegt und nicht zu gross ist, zu empfehlen.

Quelle: Stefan Popprath


Quelle: Stefan Popprath
Jeder Anfänger sollte sich von einem Fachmann beraten lassen und eventuell einen Einführungskurs besuchen. Der Wind kann enorme Kräfte freigeben und sollte nicht unterschätzt werden. Auch bei dieser Sportart sollte ein Helm getragen werden.

Von den jährlichen Aktionen und Wettbewerben wird immer eine ansehnliche Gruppe Fahrer gelockt. Sie kommen aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien.

Kitesailing - die Freiheit auf Schnee.


Kitesailing auf Rollen
Wem das alles noch nicht genug ist, der hat auch die Möglichkeit sich auf Inline-Skates oder einem speziellem Skateboard fortzubewegen. Das ist zwar noch etwas gefährlicher, weil die Verletzungsgefahr durch Geschwindigkeit und Sturzhöhe größer ist, aber auch in diesem Bereich finden sich immer mehr Liebhaber. Besonders wichtig sind hier Helm, Knie- und Ellbogenschützer, wenn man sich auf dem Asphalt bewegt. Für den Strand oder die Wiese gibt es jedoch auch Boards mit größerer Bereifung, hier ist die Gefahr bei einem Sturz nicht ganz so hoch.


Quelle: Stefan Popprath
Kitesailing auf dem Wasser, auch Kitesurfen genannt
Da der ganze Sport auch eine Menge mit den Grundlagen des Segelns zu tun hat, ist es nicht verwunderlich, dass es die Kiter auch auf das Wasser zieht. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen gibt es für die bestehenden Buggys Umbausätze mit Schwimmern. Zum anderen gibt es Kiter, die sich auf Wasserskier stellen und durch das nasse Element pflügen. Auch einfach nur auf dem Körper durch das Wasser zu gleiten, das sogenannte Bodysurfen ist mit den Drachen sehr gut möglich.

Hauptsächlich wird jedoch mit speziell für diesen Sport entwickelten Boards gesurft. Diese Boards ähneln einer Mischung aus Wakeboard, Wasserski und Surfboard. Ein eindeutiges System, welches sich durchgesetzt hat, gibt es noch nicht. Auch die Kites sind hier etwas besonderes. Eine wichtige Vorraussetzung ist die Fähigkeit aus dem Wasser heraus zu starten. Durch den grossen Auftrieb der Kites sind wesentlich höhere Sprünge möglich, als man es vom normalen Windsurfen her kennt. Ausserdem hilft der Lift des Drachens, dass man sogar früher ins Gleiten kommt, als mit einem Windsurfer.

Wie man sehen kann gibt es eigentlich keine Grenzen für diesen Sport. Alles worauf man sich über oder durch ein Element ziehen lassen kann gehört in unsere Sportsparte. Die Zukunft gehört diesem umweltfreundlichen und natürlichen Sport !!!

Quelle: Stefan Popprath